NIPPES MUSEUM KÖLN

NIPPES MUSEUM COLOGNE
GERMANY
 
Jugendhilfe und Schule e.V.
- Kempener Str. 95 - D 50733 Köln -
Tel./Fax: 0049 221 727275

Ein Besuch im Nippes Museum für Jugendhilfe und Schule / Visit the Museum of Jugendhilfe und Schule e.V.(engl.) 

Jugendsozialarbeit im Nippes Museum / Extracurricular Education at the Museum 

Ausstellungen / Exhibitions 

Führungen / Guided Tours

Europamodell / EU Employment Project (engl.)

Einladung zur Mitarbeit / Send your Drawings
  



 

Ein Besuch im Nippes MuseumDas Ze

Das Zentrum und seine Umgebung

 
Das Nippes Museum (Jugendladen Nippes & Nippes Museum) liegt im Kölner Stadtteil Nippes, einem gemischten Wohnviertel mit Gewerbe und Handel nahe dem Stadtzentrum, das einen überdurchschnittlichen Anteil Migrantenbevölkerung aufweist. Von 1988 bis 1997 wurde der Jugendladen Nippes als Modellprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Ziel gefördert, ein interkulturelles Stadtteilzentrum aufzubauen, neue, offene Methoden der Jugendsozialarbeit zu entwickeln und eine neueEinrichtungsform als Prototyp integrierter Jugendarbeit zu erproben, wobei Migranten und speziell ausländische Mädchen berücksichtigt wurden. Weitere Ziele waren die Verbesserung der fachlichen Einmischung bzw. des Transfers in den politischen Raum, die systematische Beteiligung der Besucher sowie der Abbau von Vereinzelung der Zielgruppen in einem Jugendmuseum. 


Angebote, Projekte, Ausstellungen

25 Mitarbeiter stellen ein Lernangebot bezüglich Schule und Beruf für 400 Besucher aller Alters- und Statusgruppen im Form von Einzelunterricht, Gruppenarbeit und Beratung zur Verfügung. Hierauf bauen Lernfeldprojekte auf, die sich auf das Zusammenleben im Stadtteil, auf Fremdenfeindlichkeit, Schulkritik oder internationale Begegnung beziehen. Hinzu kommt eine spezialisierte Beratungsstelle zu Schulproblemen und Fragen des Übergangs von der Schule in den Beruf. Die Projekte sind mit langfristigen oder ständigen Ausstellungen verbunden, die Gespräche zwischen den Besuchern sowie zwischen Adressaten, Fachkräften und Öffentlichkeit anstoßen. Aktuell laufende Projekte mit begleitender Ausstellung sind: 
 

Dieses offene Angebot wird in großer Zahl auch von Migranten, insbesondere von ausländischen Mädchen und jungen erwachsenen Frauen genutzt, die 2/3 aller Besucher stellen. Die Ausstellungen werden zusätzlich von externen Gruppen, z.B. von Schulklassen und Fortbildungsgruppen besucht. 


Versöhnung von Sozialarbeit und Bildung 

Das Konzept des Jugendmuseums dient dazu, Diskriminierung und Vorurteile zu verringern und die öffentliche Mitwirkung zu stärken. Es bietet günstige Bedingungen zur Fortbildung (oder auch zur internationalen Begegnung) von Fachkräften, v.a. im Hinblick auf ein professionelles Verständnis von Lebenslagen, sozialarbeiterische Methoden und Gemeinwesenarbeit. Zugleich ermöglicht es mit der Integration qualitativer Methoden der Sozialforschung in den praktischen Vollzug auch Selbstevaluation und lebenslageorientierte Forschung.


Vernetzung 

Die Einrichtung gehört zu einem örtlichen Netzwerk mit rund 3000 Maßnahmeplätzen für arbeitslose Jugendliche. Sie kooperiert außerdem mit 60 Kölner Schulen. Der Verein entsendet eine Person in den Jugendhilfeausschuß der Stadt. Die Mitarbeiter arbeiten in örtlichen und überlokalen Facharbeitskreisen zur Jugend- und Migrantenarbeit mit. 


Dokumentation 

Zur Dokumentation der bisherigen Modellpraxis erschien eine Serie von Broschüren, Zeitschriftenaufsätzen und Katalogen. Eine Publikationsübersicht ist zu bestellen unter e-mail: a1516396@smail.rrz.uni-koeln.de .


Jugendhilfe und Schule e.V. 

Jugendhilfe und Schule e. V. ist ein kleiner, selbständiger freier Träger der Jugendhilfe, mit dem satzungsgemäßen Ziel, neue Ansätze in Schul- und Jugendsozialarbeit, außerschulischer und interkultureller Bildung auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene zu entwickeln und dadurch einen Beitrag zur Reform der Sozial- und Jugendarbeit in Praxis, Ausbildung, Forschung und Politik zu leisten. Der Verein ist Mitglied des PARITÄTISCHEN WOHLFAHRTSVERBANDES, einem der fünf großen Dachverbände sozialer Arbeit und nicht kommerzieller sozialer Dienste in Deutschland. Der Verein wurde 1987 von einer Initiative aus Sozialarbeitern, Lehrern und Sozialwissenschaftlern gegründet und führt seitdem auch eigene präventive Angebote im Feld der Jugend- und Migrantenarbeit, insbesondere zur Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit durch. 


Einladung zur Mitarbeit 

Das Nippes Museum sammelt Bildarbeiten und Interviews mit und von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur aus Köln, die sich mit Schule, Beruf oder anderen wichtigen Themen aus dem eigenen Leben auseinandersetzen. Die Teilnehmer unserer europäischen Partnerprojekte laden wir ein, uns Arbeiten im Vorfeld der geplanten Ausstellung zur Lebenssituation von Teilnehmern in den EU-Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Das Museum wird in jedem Fall antworten und Rückfragen stellen.  

Senden Sie ihre Arbeiten per Post an:  

Nippes Museum - Kempener Str. 95 - D 50733 Köln  

oder per E-mail:  

a1516396@smail.rrz.uni-koeln.de 

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Visit the Museum

The centre and its environment

 
The Nippes Museum Centre ("Jugendladen Nippes & Nippes Museum") is situated in the suburb of Cologne - Nippes, a mixed area of housing, commerce and production near the centre of the town, where the percentage of immigrants is above average. From 1988 to 1997 the "Jugendladen Nippes" was promoted as an innovative project by the Federal Ministry of Family, Women, Senior Citizens and Youth to construct the following: an intercultural community centre; a model of social work with youth, young migrants and girls; a new type of public intervention; and participation of visitors in a youth museum.


Services and community projects 

25 employees, 20 of whom are freelance workers, give lessons for about 400 visitors of all ages, nationalities and social backgrounds, do casework supplemented by individual lessons covering all subjects of missing curricular knowledge, group work, counselling on school and vocational carriers, and organise community work projects like  
 
 
The centre, although freely accessible to everybody, especially attracts young, female immigrants who represent 2/3 of all participants. 


Linking social work, vocational and general education 

Exhibitions on the current community projects help to correct negative images of migrant and unemployed workers, youth and young women. Furthermore, the concept of a "museum of living situations" linked to a system of integrated services and provisions for disadvantaged citizens provides a new environment for continuing education of professionals, and for local (as well as for regional or international) co-operation. The main focus of all the projects and exhibitions is put on new professional perspectives, especially the understanding of living situations and not merely strategic mobilisation of publicity. Integration of traditional and modern social work mirrored by an interactive self-representation by participants in the museum leads to a refinement of scientific evaluation as well: theory and practice converge in a common process of collecting, interpreting and exhibiting by researchers, practitioners and participants. 


Networking 

The Centre belongs to a network of 30 local agencies concerned with measures against youth-unemployment and co-operates particularly with 60 schools. The agency delegates a member to the Youth Welfare Committee. Staff members take part in working parties on social work for migrants; special support for the elderly in the suburb; youth centres; migrant centres; and - on the regional and national level - in expert groups on immigration and youth work.


Documentation

Theory and practice are documented in a series of working papers, review articles and catalogues. A list of publications is available by e-mail: a1516396@smail.rrz.uni-koeln.de


Jugendhilfe und Schule e.V.

Jugendhilfe und Schule e. V. is a small, non-governmental, self-reliant youth welfare agency striving for new approaches to extra-curricular education, social work with young people, and intercultural exchange on the local, national and international level. The association is a member of the "German Non-Denominational Welfare Association", one of the five, large umbrella-organisations of social work and non-commercial services in Germany. The agency was founded in 1987 by an initiative consisting of social workers, teachers and social scientists to support methods preventing unemployment in the field of youth programs. 


Invitation to co-operate 

The Nippes Museum is collecting any kind of drawings and texts, made by youngsters, pupils or students, nationals or migrants, which can give an insight into their existential conditions. We shall respond to all letters or other messages. With regard to the planned touring exhibition on living-situations in European partner projects we should be pleased to learn from participants besides our regular meetings. 

Please send your drawings and texts by mail: 

Nippes Museum - Kempener Str. 95 - D 50733 Köln 

or E-mail: 

a1516396@smail.rrz.uni-koeln.de 

 
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